Eine Paella mit Poulet, Chorizo, Erbsen, Bohnen und Zitronenspalten liegt in einer grossen Pfanne auf hellem Untergrund
Dein Rezept

Paella Rezept - mmh... einfach gut!

Schon mal eine Paella selber gemacht? Mit unserem Rezept gelingt dir der spanische Klassiker garantiert. Ob traditionell oder abgewandelt – dieses Pfannengericht lässt sich auf dem Feuer, dem Grill oder dem Herd zubereiten und ist schon beim Kochen ein riesiges Erlebnis.

Mediterran
Vorbereitung: 40 Minuten
Kochzeit: 40 Minuten
4 Personen

Zutaten

Für 4 Personen
  • 6 kleine Pouletkeulen
  • 150 g Chorizo
  • Optional: 6 ungeschälte Scampi
  • Optional: 100 g Calamari-Ringe
  • Optional: 8 Venus- oder Miesmuscheln
  • 300-400 g Rundkornreis (Bomba, Bahia oder Thainato)
  • 3 Tomaten (gewürfelt)
  • 1 Zwiebel (fein gehackt)
  • 1 Zitrone (in Schnitze geschnitten)
  • 2 frische Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 rote Peperoni (gewürfelt)
  • 200 g tiefgekühlte grüne Erbsen oder Bohnen
  • 1 Handvoll schwarze, entkernte Oliven
  • 2 Liter Hühnerbouillon
  • Olivenöl
  • 1 EL Paella Gewürzmischung
  • 2 Briefchen Safran oder Safranfäden
  • 1 EL Poulet - Geflügel Grill & Pfannengewürz
  • 1 EL Scampi & Gambas Gewürzmischung

Mariniere die Pouletkeulen und Scampi im Vorfeld mit etwas Öl und den entsprechenden STAY SPICED ! Gewürzen kräftig ein und bewahre sie bis zum Anbraten im Kühlschrank auf. Sortiere bereits geöffnete Muscheln aus und koche ca. 2 Liter einer kräftigen Hühnerbouillon vorab auf.

Zubereitung

Viertle die Tomaten, entferne das weiche Innere und schneide sie in feine Stücke. Hacke die Zwiebel, presse den Knoblauch dazu und schneide die entkernte Peperoni in feine Würfel. Pelle die Chorizo, halbiere sie längs und schneide sie in dickere Scheiben.

Erhitze einen grosszügigen Schuss Olivenöl in einer grossen Paella-Pfanne. Brate die vorbereiteten Scampi (und optional die Calamari) rundum kurz und scharf an, nimm sie anschliessend heraus und stelle sie auf einem Teller beiseite.

Brate nun die Pouletkeulen in derselben Pfanne für einige Minuten scharf an. Nimm sie heraus, lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und schiebe sie bei 170 Grad in den vorgeheizten Backofen. Dort garen sie fast bis zum Ende der Paella-Zubereitung weiter.

Schwitze die Zwiebeln, den Knoblauch, die Chorizo und die Peperoni kurz in der Pfanne an. Schiebe alles an den Pfannenrand, gib etwas Olivenöl in die Mitte und rühre den Safran kurz im heissen Öl an, damit sich sein Aroma optimal entfaltet. Mische die Tomatenstücke unter, gib den Reis dazu und brate ihn unter stetigem Rühren an, bis er leicht glasig wird und die schöne gelbe Farbe annimmt.

Lösche alles mit 1,4 Litern der vorbereiteten Bouillon ab. Den Rest der Bouillon bewahrst du am besten auf, falls du während der Zubereitung merkst, dass die Hitze etwas zu hoch ist und du noch Flüssigkeit nachgiessen musst. Gib anschliessend die Erbsen sowie die Paella Gewürzmischung hinzu und rühre ein letztes Mal gut um. Ab jetzt darf die Paella nicht mehr umgerührt werden, damit der Reis am Pfannenboden leicht anbraten und die perfekte Kruste bilden kann.

Lass die Paella für etwa 18 Minuten sanft köcheln. Drücke 5 bis 7 Minuten vor Ende der Garzeit die Pouletkeulen, den Seafood und die Oliven leicht in den Reis. Stecke die Muscheln mit der Öffnung nach unten in die Pfanne, damit sie optimal mitgaren.

Nimm die fertige Paella vom Feuer, Grill oder Herd, garniere sie direkt in der Pfanne mit frischen Zitronenschnitzen und serviere sie heiss.

Gut zu wissen

  • Ein absolutes Genuss-Highlight: Der knusprige, leicht angebratene Reis am Pfannenboden. Deshalb ist es extrem wichtig, die Paella nach der Zugabe der Bouillon nicht mehr umzurühren.
  • Ob auf dem offenen Feuer als legendäres Outdoor-Cooking-Erlebnis oder klassisch auf dem Herd – die Paella gelingt am besten in einer möglichst grossflächigen, feuertauglichen Pfanne aus poliertem Stahl.
  • Die Paella ist extrem vielseitig: Ob als original spanische Variante, nur mit Poulet und Chorizo oder reichhaltig mit Seafood – entscheide ganz nach deinem Geschmack.

Passende Gewürze für das Rezept: