Laugenbrezel und roher Brezelteig liegen mit Fichtennadelsalz, Salz, Pinsel und Tannenzweigen auf einem Holztisch
Dein Rezept

Fichtennadel Laugenbrezel selber machen!

Laugenbrezeln selber zu machen, ist überraschend einfach und unglaublich lohnend. Ob ganz klassisch oder mit dem feinen Aroma von Fichtennadeln veredelt – ofenfrisch schmecken sie immer am besten. Überzeuge dich selbst von diesem herrlichen Backerlebnis und bringe Bäckereiqualität in deine eigene Küche.

Backen
Vorbereitung: 30 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
8 Personen

Zutaten

Für 8 Personen
  • 500g Weissmehl
  • 10g Salz (oder Fichtennadelsalz)
  • 40g Butter
  • 40g frische Hefe
  • 300ml lauwarme Milch
  • 1 Liter Wasser
  • 50g Natron
  • 1 Teelöffel Zucker
  • Meersalz (grob oder mittelkörnig)

Zeit-Hinweis: Für diesen Teig müssen zusätzlich insgesamt 60 Minuten Ruhezeit eingeplant werden (30 Minuten nach dem Kneten bei Raumtemperatur, 30 Minuten nach dem Formen im Kühlschrank).

Zubereitung

Mehl, Fichtennadelsalz, Zucker und die weiche Butter in eine grosse Schüssel geben. Die Frischhefe direkt hineinzerbröseln und zusammen mit der lauwarmen Milch hinzufügen.

Die Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Mit der Teigknetmaschine dauert dies auf langsamer Stufe zunächst 5 Minuten und anschliessend auf einer höheren Stufe nochmals 10 Minuten, bis der Teig vollkommen geschmeidig ist.

Den fertigen Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und für circa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in 6 bis 8 gleich grosse Stücke teilen. Die Teigstücke zu etwa 70 cm langen Strängen ausrollen. Für die perfekte Brezelform sollten die Teigstränge in der Mitte am dicksten sein und zu den Enden hin schmaler werden.

Jeden Teigstrang wie ein "U" auslegen. Die beiden oberen Enden greifen, im oberen Drittel zweimal übereinander kreuzen und anschliessend nach unten auf den dicken Teil des Teigs klappen. Die Enden leicht mit Wasser bestreichen und behutsam andrücken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die geformten Brezeln darauf platzieren. Das Blech mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Das Wasser in einer grossen Pfanne zum Kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelt, die Pfanne von der Herdplatte ziehen und das Natron vorsichtig einrühren. Die Hitze reduzieren und die Pfanne wieder aufsetzen – das Wasser darf jetzt nur noch leicht sieden.

Die Brezeln mit einer Siebkelle einzeln für exakt 20 Sekunden vollständig in die Natronlauge tauchen und anschliessend mit ausreichend Abstand zueinander zurück auf das Backblech legen (am besten auf zwei Bleche verteilen, da sie noch aufgehen).

Die gelaugten Brezeln nochmals grosszügig mit dem heissen Natronwasser einpinseln, mit grobem Meersalz bestreuen und an der dicksten Stelle mit einem scharfen Messer längs einschneiden.

Die Bleche auf der untersten und mittleren Schiene in den Ofen schieben und für 17 Minuten backen. Nach der halben Backzeit die Position der beiden Bleche einmal tauschen, damit alle Brezeln gleichmässig bräunen.

Gut zu wissen

  • Kühlung ist essenziell: Das Ruhen der geformten Brezeln im Kühlschrank sorgt dafür, dass der Teig eine stabile Aussenhaut bildet und sich beim anschliessenden Laugenbad viel besser handhaben lässt.
  • Das Laugen-Geheimnis: Die Natronlauge erzeugt beim Backen die typisch braune, glänzende Kruste und den unverwechselbaren Geschmack. Arbeite am besten konzentriert und zügig, sobald das Gebäck in die Lauge kommt.
  • Fichtennadel-Twist: Die Verwendung von Fichtennadelsalz anstelle von gewöhnlichem Salz verleiht diesem traditionellen Backklassiker eine überraschende, edle Waldnote.

Passende Gewürze für das Rezept:

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